Ausschnitt: Lebens(Ab)Schnitte. Anke Thielmann. Beitrag Februar 2021 für Aschermittwoch im KunstRaumKirche
 
 
Foto (Ausschnitt): Lebens(Ab)Schnitte. Anke Thielmann

Aschermittwoch im KunstRaumKirche 2021: Verbundene Räume

Das Bistum Fulda hat Künstlerinnen und Künstler eingeladen, am Aschermittwoch mit Bild- und Klangwerken aus ihren Arbeitsräumen in der Fuldaer Michaelskirche präsent zu sein. Auf diese Weise, so die Idee, treten Menschen aus Kunst und Kirche miteinander in Verbindung – und das in Zeiten, in denen ein Beisammensein nicht möglich ist.

• Die Video-Aufzeichnung des Aschermittwochs-Gottesdienstes,
• eine umfassende Dokumentation aller Beiträge, Erläuterungen und
• ausgewählte Statements der Gastgeber finden Sie hier im
• Navigationspunkt "Aschermittwoch"!

 
www.kunstraumkirche.de
 
Kunstaktion in der Elisabethkirche: Vorbereitungen für 2022

Raum für Gegenwartskunst

Das Bistum Fulda und die Katholische Kirche Kassel werden auch den Zeitraum der documenta 15 (18. Juni bis 25. September 2022) als Gelegenheit wahrnehmen, einen eigenen Raum für Gegenwartskunst zu öffnen. Damit beteiligen sie sich am lokalen wie globalen Ideenaustausch und dem gerade während der documenta inspirierenden öffentlichen Dialog darüber, was Kunst sein und bewirken kann.

Wer wird 2022 die inneren und äußeren Räume der Elisabethkirche künstlerisch gestalten?

Das erkundet die Vorbereitungsgruppe docKIK* bei einer öffentlichen Ideen-Präsentationen 2021.

Das Bistum Fulda und die Katholische Kirche Kassel haben
Aljoscha (Düsseldorf), Birthe Blauth (München), das Kollektiv Sineumbra (Deutschland/Italien), Michael Sailstorfer (Berlin) und Lisa Stertz (Berlin)
eingeladen, eine künstlerische Idee für die Elisabethkirche in Kassel zu entwickeln.

Denn auch den Zeitraum der documenta 15 im Sommer 2022 nimmt die katholische Kirche vor Ort als Gelegenheit wahr, in der Kirche am Friedrichsplatz einen eigenen Raum für Gegenwartskunst zu öffnen.

Die Ideen-Präsentationen findet corona-bedingt voraussichtlich statt am
Samstag, 13. März 2021, 12 bis 17 Uhr, Elisabethkirche.

Dazu laden wir herzlich ein!

 
 
Die ersten Termine
 
  • 13.03.2021 | Ideen-Präsentation 2 > GEPLANT

    13.03.2021 | Ideen-Präsentation 2 > GEPLANT

    Die Vorbereitungsgruppe docKIK erkundet bei den öffentlichen Ideen-Präsentationen, wer 2022 die inneren und äußeren Räume der Elisabethkirche künstlerisch gestalten wird.

 

Kunst Raum Kirche

www.kunstraumkirche.de stellt die Kunstaktivitäten des Bistums Fulda vor und ging mit Informationen zur Ausstellung "Statik der Resonanz", einer Installation der Berliner Künstlerin Anne Gathmann in der Elisabethkirche vom 25. Mai bis 23. September 2017 inklusive einem vielfältigen Begleitprogramm aus Vorträgen und Musik erstmalig online.


Ab sofort informiert www.kunstraumkirche.de über die Vorbereitungen für die dreimonatige Kunstaktion 2022 in der Elisabethkirche.

2002, 2007, 2012, 2017

2002 zeigte Thomas Virnich plastische Arbeiten im Kontext des Passionszyklus von Johann Heinrich Tischbein der Ältere.

2007 war "com//PASSION", Leitbild der Heiligen Elisabeth, Thema der Installation mit Licht/Sonnenlicht, Projektion, Fotografie und Klang von Katarina Veldhues und Gottfried Schumacher.

2012 prägte Stephan Balkenhol mit seinen Skulpturen und Reliefs den Kirchenraum und löste durch die Skulptur „Mann im Turm“ eine Kontroverse um den anthropozentrischen Charakter der Gegenwartskunst aus.

2017 durchmaß Anne Gathmann mit ihrer Installation „Statik der Resonanz“, einem Band aus über viertausend Aluminiumelementen in Form einer Kurve, das ganze Kirchenschiff.

2017: Mehr als 58.000 Besucher*innen

Mehr als 58.000 Besucherinnen und Besuchern sahen im Juni bis September 2017 die Installation „Statik der Resonanz“ der Künstlerin Anne Gathmann in der Kasseler Elisabethkirche. „Ein wunderbares Raumerlebnis“ lautet ein Eintrag im Gästebuch zur Ausstellung, der stellvertretend für die vielen persönlichen Reaktionen auf das Kunstwerk steht.

Entwurf: Anne Gathmann (mit Zeichnung des Architekten A. Dietrich.

Zum 15. Mal findet in Kassel in der Zeit vom 18. Juni bis 25. September 2022 die Weltkunstausstellung documenta statt. In Sichtweite der beiden zentralen Ausstellungsorte der documenta (Museum Fridericianum und documenta-Halle) steht die katholische Elisabethkirche.


Diese unmittelbare Nachbarschaft ist der Ausgangspunkt für eigene Ausstellungen mit umfangreichen Begleitveranstaltungen - wie zu den documenten 11/2002, 12/2007, 13/2012 und 14/2017.


Die Begegnung mit aktueller Kunst eröffnet vielfältige Möglichkeiten für den Diskurs über Fragen zur Angst und Hoffnung der Gegenwart sowie den Anliegen und Motiven christlichen Glaubens.


Grundlegend für die ‚Bespielung‘ der Elisabethkirche ist die Erfahrung, dass viele Besucherinnen und Besucher der documenta zwischendurch das Bedürfnis haben, zur Ruhe zu kommen, die Sinne zu ‚entschärfen’, sich von den unzähligen documenta-Eindrücken zu erholen. Die Ausstellung in St. Elisabeth macht das möglich: Der Kirchenraum wird zum Raum der Besinnung und der Konzentration

Die docKIK-Vorbereitungsgruppe

Stefan Ahr (Pastoralreferent Dekanat Kassel-Hofgeismar)
Dr. Marco Bonacker (Leiter komm. Erwachsenenbildung Bistum Fulda)
Dechant Martin Gies (Dekanat Kassel-Hofgeismar)
Meinrad Ladleif (Architekt, Künstler)
Marcus Leitschuh (Pfarrei St. Elisabeth, stellvertr. Schulleiter)
Martin Matl (Diözesanbaumeister)
Rana Matloub, (Künstlerin, Kunstdozentin Uni Erfurt)
Dr. Burghard Preusler (Diözesanbaumeister i.R.)
Birgitta Schwansee (Künstlerin und Grafikerin)
Michaela Tünnemann (KHG Universität Kassel, Kunsthistorikerin)
Gast: Beatrix Ahr (Dipl. theol., Pastoralreferentin, Mentorin Uni Kassel)
Christoph Baumanns (Projektleiter)